eDoer

Terms of Use

Nutzungsbedingungen fuer Nutzende

Official Notice: The English version of this document is the controlling and legally binding version. This translation is provided for convenience only.

eDoer Lernplattform

Effective Date: 24.04.2026

1. Geltungsbereich und Vertragsverhaeltnis

1.1 Diese Endnutzer-Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung der eDoer Lernplattform durch einzelne Nutzende.

1.2 Die Plattform wird Organisationen auf Grundlage eines separaten Vertrags bereitgestellt. Diese Bedingungen regeln das Verhaeltnis zwischen:

eDoer (Education4All GmbH) ("Anbieter")
und
den einzelnen Nutzenden ("Nutzende").

1.3 Der Zugang zur Plattform erfolgt ausschliesslich ueber eine Organisation. Es gibt keine eigenstaendigen Einzelkonten.

2. Registrierung und Zugang

2.1 Zugang zur Plattform ist moeglich:

  • durch Einladung der Organisation, oder
  • durch Selbstregistrierung, sofern von der Organisation aktiviert.

2.2 Wenn Selbstregistrierung erlaubt ist, muessen Nutzende:

  • korrekte Angaben machen
  • eine gueltige E-Mail-Adresse verwenden
  • diese Bedingungen vor Kontoerstellung akzeptieren

2.3 Die Organisation legt fest:

  • ob Selbstregistrierung aktiviert ist
  • Teilnahmevoraussetzungen
  • ob Minderjaehrige teilnehmen duerfen

2.4 Nutzende sind fuer die Vertraulichkeit ihrer Zugangsdaten verantwortlich.

2.5 Die Organisation kann Nutzerkonten nach eigenem Ermessen deaktivieren oder entfernen.

3. Rolle der Organisation

3.1 Die Organisation kontrolliert das Bildungsumfeld, in dem Nutzende teilnehmen.

3.2 Die Organisation ist verantwortlich fuer:

  • Zulassung von Nutzenden
  • Bildungsbezogene Entscheidungen
  • Bewertung und Zertifizierung
  • Festlegung einer angemessenen Teilnahme von Minderjaehrigen

3.3 Der Anbieter ueberprueft die Teilnahmeberechtigung nicht eigenstaendig.

4. Zulaessige Nutzung

Die Plattform darf ausschliesslich fuer Bildungs- und Organisationszwecke innerhalb der Organisation genutzt werden.

Nutzende duerfen nicht:

  • auf Daten anderer Organisationen zugreifen
  • rechtswidrige oder rechtsverletzende Inhalte hochladen oder importieren
  • die Systemintegritaet stoeren
  • Zugriffsbeschraenkungen umgehen
  • schaedliche Software einbringen

5. Inhalte, Importe und Uploads

5.1 Lehrende, Administratoren und andere berechtigte Nutzende duerfen Bildungs- und Referenzmaterialien hochladen oder zuweisen, einschliesslich Dateien, die als Wissensbasis der Organisation fuer KI-gestuetzte Funktionen verwendet werden, sofern diese Funktionen aktiviert sind.

5.2 Lernende duerfen Inhalte in dafuer vorgesehenen Bereichen der Plattform hochladen. Sofern dies von der Organisation und der plattformseitigen Administration aktiviert ist, duerfen Lernende zudem persoenliche Hintergrunddokumente fuer KI-gestuetzte Funktionen hochladen.

5.3 Sofern freigegebene Dokumentquellen Dritter (z. B. Roxtra) aktiviert sind, duerfen berechtigte Nutzende in solchen Quellen suchen, darauf zugreifen und Dateien daraus in die Plattform importieren.

5.4 Nutzende sind allein fuer hochgeladene oder importierte Inhalte verantwortlich und muessen sicherstellen, dass sie ueber die erforderlichen Rechte und Berechtigungen fuer Bereitstellung oder Import verfuegen.

5.5 Inhalte duerfen nicht:

  • geltendes Recht verletzen
  • Rechte des geistigen Eigentums verletzen
  • rechtswidriges oder schaedliches Material enthalten

5.6 Der Anbieter darf offensichtlich rechtswidrige Inhalte entfernen.

6. KI-gestuetzte Funktionen

6.1 Die Plattform kann KI-gestuetzte Funktionen zur Unterstuetzung bei Erstellung, Strukturierung, Abruf und personalisierter Unterstuetzung bereitstellen.

6.2 Abhaengig von der aktivierten Konfiguration koennen KI-gestuetzte Funktionen Dateien aus der Wissensbasis der Organisation, Hintergrunddokumente von Lernenden, von Nutzenden uebermittelte Prompts sowie angehaengte Dateien verwenden.

6.3 KI-Ausgaben:

  • sind unverbindliche Vorschlaege
  • stellen keine offizielle Benotung dar
  • treffen keine automatisierten Entscheidungen im Sinne von Art. 22 DSGVO

6.4 Nutzende und Organisationen sollten nur solche Inhalte bereitstellen, die fuer die beabsichtigte KI-gestuetzte Nutzung vernuenftigerweise erforderlich sind, und unnoetige besondere Kategorien personenbezogener Daten oder anderweitig hochsensible personenbezogene Daten vermeiden, sofern deren Verarbeitung nicht rechtlich zulaessig und fuer diesen Zweck vorgesehen ist.

6.5 Bildungsentscheidungen verbleiben in der Verantwortung der Organisation.

6.6 Verfuegbarkeit und Umfang KI-gestuetzter Funktionen haengen von Einstellungen auf Organisations- und Plattformebene ab.

7. Datenschutz

7.1 Bildungsdaten werden im Auftrag der Organisation gemaess Art. 28 DSGVO verarbeitet.

7.2 Die Organisation ist Verantwortlicher fuer Bildungsdaten.

7.3 Der Anbieter verarbeitet bestimmte technische und sicherheitsrelevante Daten als eigenstaendiger Verantwortlicher gemaess Datenschutzerklaerung.

7.4 Datenschutzrechte koennen - sofern anwendbar - ueber die Organisation oder direkt beim Anbieter ausgeuebt werden.

8. Geistiges Eigentum

8.1 Die Plattformsoftware bleibt Eigentum des Anbieters.

8.2 Nutzende duerfen die Plattform nur im eingeraeumten Umfang nutzen.

8.3 Reverse Engineering ist nur im gesetzlichen Rahmen zulaessig (Paragraph 69e UrhG).

9. Verfuegbarkeit

Der Anbieter strebt eine angemessene Verfuegbarkeit gemaess Branchenstandard an. Voruebergehende Einschraenkungen aufgrund von Wartung oder technischer Erfordernisse sind moeglich.

10. Sperrung und Beendigung

10.1 Die Organisation kann den Zugang von Nutzenden jederzeit sperren oder beenden.

10.2 Der Anbieter kann den Zugang sperren, wenn:

  • diese Bedingungen wesentlich verletzt werden
  • ein Sicherheitsrisiko besteht
  • rechtliche Pflichten ein Handeln erfordern

Sperrungen sollen soweit moeglich verhaeltnismaessig erfolgen.

11. Haftung

11.1 Der Anbieter haftet unbeschraenkt fuer:

  • Vorsatz
  • grobe Fahrlaessigkeit
  • Verletzung von Leben, Koerper oder Gesundheit
  • Haftung nach Produkthaftungsgesetz

11.2 Bei einfacher Fahrlaessigkeit ist die Haftung auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie auf vorhersehbare, vertragstypische Schaeden begrenzt.

11.3 Die Organisation bleibt fuer Bildungsentscheidungen und Bewertungen verantwortlich.

12. Aenderungen dieser Bedingungen

12.1 Der Anbieter kann diese Bedingungen aufgrund rechtlicher, technischer oder sicherheitsbezogener Aenderungen anpassen.

12.2 Nutzende werden ueber wesentliche Aenderungen informiert.

13. Anwendbares Recht

Diese Bedingungen unterliegen deutschem Recht.

Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberuehrt.

14. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die uebrigen Bestimmungen wirksam.